Gabriel Dawe kreiert mit Tausenden von bunten Fäden surreale Regenbogenfadeninstallationen, die den Betrachter weltweit in Erstaunen versetzen und beeindrucken.
Auf den ersten Blick sehen Gabriel Dawes farbenfrohe Fadeninstallationen aus wie Regenbogen, die vom Himmel gerissen und nach drinnen transportiert wurden.
Erst bei näherer Betrachtung können Sie erkennen, dass die gigantischen Displays aus Tausenden von bunten Fäden bestehen, die aufwendig zusammengesetzt sind, um eine farbenfrohe Illusion zu erzeugen. Der Mann hinter den faszinierenden Installationen ist Gabriel Dawe, ein in Dallas ansässiger Mixed Media- und Installationskünstler, dessen Arbeiten auf der ganzen Welt gezeigt wurden.
Dawe wurde in Mexiko-Stadt, Mexiko, geboren, wo ein Großteil seiner Inspiration liegt, insbesondere sein Interesse an der Konstruktion des mexikanischen Geschlechts und der Identität. Als Kind fühlte sich Dawe durch die streng definierten Geschlechterrollen, die sein Leben prägten, eingeschränkt. In seiner Plexus- Serie verwendet Dawe die bunten Fäden, um das körpereigene Netzwerk von Blutgefäßen und Nerven darzustellen. Er hofft, dass die Serie die Zuschauer ermutigen wird, über Mexikos Machismo-Kultur nachzudenken.
Die Einrichtung jeder Plexus- Installation dauert je nach Größe und Standort des Projekts zwischen einigen Stunden und einigen Tagen. Für „Plexus 19“, das im Rahmen der Miniartextil- Veranstaltung installiert wurde, hat Dawe fast eine Woche damit verbracht, die Installation mit Hilfe von zwei Assistenten einzurichten. Schauen Sie sich natürlich das fertige Produkt einmal an und es ist einfach, warum jede Installation viel Zeit benötigt.
Die Brillanz der Thread-Installationen von Part Dawe beruht auf der Art und Weise, wie sie mit Licht interagieren. Wenn natürliches Licht auf die bunten Fäden scheint, verschiebt sich das Bild und ändert sich. Während diese Regenbogenfadeninstallationen in Bildern fesseln, sagen die Zuschauer, dass es nichts Schöneres gibt, als die Kunst persönlich zu sehen. Dawes Arbeiten sind so faszinierend, dass sie in den USA, Kanada, Belgien und Großbritannien ausgestellt wurden und die Aufmerksamkeit von Tausenden auf sich ziehen.
Gabriel Dawe ist auch bekannt für seine Pain- Serie, in der er den Schmerz und seinen Platz in unserem Leben untersucht. Im Gegensatz zu abstrakteren Kunstwerken fängt Dawe den Schmerz in jedem seiner Stücke, die aus vertrauten, dekonstruierten Kleidungsstücken bestehen, auf brillante Weise ein. Hunderte von scharfen Stiften durchbohren jedes Objekt und verwandeln gewöhnliche Objekte wie Hüte und Jacken in schmerzhaft aussehende Kunst.